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Wofür sind moderne Wasseranalysen gut? - Wasser ist Leben - Informationen zur Aufbereitung, Heil- und Mineralwasser

Wofür sind moderne Wasseranalysen gut?

20. September 2016 von André Uhlig

Bekannt ist, dass die Wasserwerke bis zur Wasseruhr im Haus die gesetzlich geregelten Kriterien erfüllen müssen. Jetzt stellt sich die Frage: Gibt es Ablagerungen in den Rohrsystemen unserer Häuser und Wohnungen? Um darauf eine umfassende Antwort zu erhalten, wende ich mich modernen Wasseranalysen zu.

Rohrleitungen zu Hause

Die Wasserwerke sichern bis zur Wasseruhr im Haus die gesetzlich geregelte Kriterien zu. Könnte es Ablagerungen in unserem Trinkwasser geben? Geben Rohrsysteme gesundheitsgefährdende Stoffe in das fließende und stehende Wasser ab? Selbst Wasseranalysen in modernisierten Häusern ergaben, dass z.B. Rückstände von Blei im Trinkwasser über den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung lagen.

Rohranschlüsse im Haus

Rohranschlüsse im Haus

Wasseranalysen

Erst in den letzten Jahren wuchs die Sensibilität dafür, dass es Rückstände im Wasser geben könnte, die noch nicht von der Trinkwasserverordnung berücksichtigt wurden. Bezahlbare moderne Wasseranalysen für ca. 90 Euro können einige dieser gesetzlich ungeregelten Stoffe bereits sichtbar machen. Hormone, wie z.B. Östrogene, Androgene und Gestagene zusammen können für ca. 300 Euro zuverlässig identifiziert werden. Kostenintensiv sind dagegen nach wie vor die Nachweise von Arzneimittelrückständen im Trinkwasser.

Wasserwerke – zuverlässig und genau

Das deutsche Trinkwasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel. Für knapp 50 chemische und mikrobiologische Parameter gibt es in der Trinkwasserverordnung festgelegte Grenzwerte. Diese werden täglich analysiert und kontrolliert. Unsere Wasserwerke leisten eine wichtige und solide Arbeit – und sie vollbringen diese sehr gut. Einige Wasserwerke untersuchen das Trinkwasser sogar über diese Stoffe und Parameter hinaus, obwohl sie dazu gesetzlich nicht verpflichtet sind.

Wasserverkostung

Oft bemerken Tester einen unangenehmen Nachgeschmack beim Leitungswasser, einen etwas muffigen Abgang. Bis heute konnte ich nicht herausbekommen um welche Stoffe es sich dabei handelt. Sind es die Stoffe, die außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Prüfkriterien noch im Wasser verblieben sind? Für Medikamente und deren Rückstände gibt es z.B. keine Grenzwerte, genauso wenig für Hormone.

Wenn Sie Lust haben probieren Sie unseren 14-tägigen Wassertest aus und wenn Sie weitere Informationen wünschen, dann schreiben Sie mir einen Kommentar oder eine Email!

André Uhlig

Als Wassersommelier referiert und schreibt Andre Uhlig rund ums köstliche Nass. Wasser fasziniert ihn aufgrund der Vielfalt an Nuancen und Wirkungs- weisen. Dabei ist er der Reinheit und Sensorik des Wassers auf der Spur. Im Alltag als Berater erfährt er wie der Genuss von Wasser das Wohlbefinden steigern kann. Diese sprudelnde Inspirationsquelle nutzt er für seine Beiträge.

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